Seegrasfasern zeichnen sich zunächst durch ihre Härte und Dichte aus. Ähnlich wie Reis wird Seegras im Wasser auf Schwemmfeldern angebaut. Die geernteten und zu starken Strängen gesponnenen Fasern sind dann sowohl besonders weich als auch fast wasserundurchlässig.
Flecken und Schmutz haben auf Seegrasfasern einen schweren Stand. Die Fasern ergeben verwebt einen Belag. Seegras lässt sich wegen der undurchlässigen Faser-Oberfläche nicht färben. Die Beläge können aber durch andersfarbige Schussfäden eine besondere Note erhalten.
Für die meisten Bodenbeläge wird die geschmeidige Seegras-Faser in schlichter Webart oder Korbflechtmusterung zu Bodenbelägen mit Latexrücken verarbeitet. Bevor die Teppichböden von Wand zu Wand verlegt werden können, müssen sie sich mindestens 24 Stunden aklimatisieren. Erst dann wird der solide Boden mit lösemittelfreiem Kleber oder auf einer Unterlage fest fixiert.
