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Nachhaltig. Strapazierfähig.

Schön. Exotisch. Strapazierfähig. Aus der faserigen Ummantelung der Kokosnussschale werden seit Jahrhunderten Fasern gewonnen und zu Garnen verarbeitet. Die Fasern selbst werden am Ende einer mehrmonatigen Wasserlagerung gewonnen. Nach diesem Verrottungsvorgang, der sogenannten „Röstung“, können sie von der Hülle getrennt werden. Ihr Anteil beträgt zwischen 32 % und 44 %. Kokosfasern werden auch unter dem Namen Coir gehandelt. Dieser Name leitet sich von den zwei Worten ab: „kayar“ für Seil und „kayaru“ für „verdreht“ bedeutet.

Rauhe Schale. Zähe Faser.

Umfangreiche Materialtests hat die Natur mit der Kokosnuss bereits vor dem Menschen durchgeführt. Den harten Aufprall aus 30 Metern Höhe übersteht die Frucht mit der rauen Schale spielend; monatelang vermag sie unbeschadet auf dem Wasser zu treiben. Es ist diese Robustheit, welche die 100 % biologisch abbaubare Kokosfaser seit Jahrzehnten zum Bodenbelag par excellence macht. Nicht nur im Wohn- und Arbeitsbereich – auch in Treppenhäusern, hochfrequentierten Eingangsbereichen – kann die zähe Faser ihre vielen Produktvorteile ausspielen.

Besonders fest. Besonders dehnbar. Besonders langlebig.

Kokosfasern bestehen zu 45 % aus Lignin und zu 44 % aus Zellulose. Das macht sie unempfindlich gegen Pilz- und bakteriellen Befall. Die Fasern können monatelange Feuchte überdauern ohne sich zu zersetzen. Sie wirken isolierend, schallschluckend, antistatisch und sind schwer entzündlich. Mit einer durchschnittlichen Länge von etwa 500 μm sind Kokosfasern relativ kurz. Ihre Zugfestigkeit und Steifigkeit ist im Vergleich zu anderen Naturfasern besonders gering. Sie besitzen jedoch eine ausgesprochen hohe Dehnbarkeit von bis zu 40 %. Last but not least besticht ein Kokosboden nicht nur durch sein schlichtes Äußeres: Dank des sogenannten „hygroskopischen“ Verhaltens sorgt er auch für ein angenehm ausgeglichenes Raumklima.

Teppichböden aus Kokos Läufer aus Kokos

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