Die Letzten werden die Ersten sein, könnten sich die Macher der letzten deutschen Kokosweberei Schär in der Nähe von Bitburg gesagt haben: Die Modernisierung der handbetriebenen Produktionsanlagen für Böden aus Sisal und Kokos wurde solange aufgeschoben, bis die Kunden plötzlich die Qualität traditionell und umweltschonend gefertigter Teppiche wiederentdeckten. Was zeitweise unbegreiflicherweise als „Arme-Leute-Teppich“ galt, empfängt tiefrot gefärbt heute Filmstars und Staatsgäste. Und auch für kleinere Anlässe liefert Schär immer das passende Produkt. In Berlin besonders bekannt: Das Fischgrat Charlottenburger Muster als Kokosläufer im Treppenhaus.

